Auszüge Biographie & Memoiren

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Triggerwarnung

Es ist davon auszugehen, dass unter den Besuchern dieser Seite und  interessierten Lesern einige von einem Trauma betroffen sind. Daher meine Bitte an Sie: Sorgen Sie gut für sich, indem Sie sich einem Thema widmen, das Ihnen gut tut!

Mein Hauptthema 2021 lautet: „Das Schweigen wird gebrochen“

Ich breche mein Schweigen, weil meine Grenze  erreicht ist!

Wer nur über mich und nicht mit mir spricht, behauptet, mich zu kennen, obwohl er mich seit vielen Monaten oder sogar sehr vielen Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen hat: Ist nicht mein Freund.
Menschen, die primär nur Negatives über andere Menschen verbreiten, tun dies in ihrem kleinen Kollektiv meist mit der Absicht, dem anderen zu schaden, um sich dadurch selbst in ein besseres Licht zu rücken, um einen Vergleich nach unten anstellen zu können, und zwar so, dass sie nicht hinterfragt werden.
Das ist Fakt:
Einige dieser negativen Botschafter haben mir absichtlich geschadet, als ich versuchte, mein Leben aufzuräumen und wieder Fuß zu fassen, nachdem ich mich einigen von ihnen anvertraut hatte.
Sie pickten sich die Informationen heraus, die sie dann zu einem monströsen Konstrukt aus Halbwahrheiten und sogar Lügen zusammenstrickten, und taten alles, wirklich alles, damit niemand auf die Idee kommen sollte, mit mir zu reden, mir zuzuhören.

Genauso ist es mit jenen, die mich glauben ließen, dass ich mit all meinen Fehlern und Macken willkommen bin, mich sogar darauf reduzierten, aber weiterhin so taten, als wäre alles in bester Ordnung. 

Leider habe ich zu lange geschwiegen, aus verschiedenen Gründen, die zum Teil sehr wichtig waren. So war es für viele leicht, die Geschichte, meine Geschichte, immer wieder zu verdrehen.

Jetzt breche ich mein Schweigen.
Der Auslöser war minimal.

 

Auszug Kapitel 1

 

Am Anfang stand die Wahrheit, aber sie hatte keine Chance auf Beständigkeit, weil er dafür sorgte, dass ein Kind, das er nicht brechen konnte, anfangen musste zu lügen, um zu überleben.

 

 „Die Bestie saß mittags am Tisch und mahnte uns Kinder ,aufrecht zu sitzen, schweigend unsere Suppe zu löffeln und danach folgsam zu bleiben. Blickkontakte vermied er.


Unsere Mutter, die dies und manches andere jahrelang schweigend hingenommen hatte, ohne auch nur den Hauch von Widerstand zu leisten, hatte er so sehr gebrochen, dass ich ihm nicht viel entgegensetzen konnte, ohne am nächsten Morgen mit blauen Flecken am ganzen Körper aufzuwachen.

Deshalb trug ich im Sommer oft langärmelige Pullover und sehr selten ein Kleid.

Ich habe mich oft gefragt, wie es wohl gewesen wäre, wenn ich mit 8 Jahren einfach nur  Kind hätte sein dürfen, anstatt zu versuchen, meine Mutter, einen meiner Brüder, meine Omas und mich zu retten…. „

Brief an Frau Jule

ich habe Ihren Rat befolgt, und es fühlt sich richtig an, endlich damit begonnen zu haben, aufzuräumen und loszulassen, endlich einen staubfreien, muffigen alten Aktenschrank zu verschließen, der jahrzehntelang als Aufbewahrungsort für das Unfassbare gedient hatte.
Wie Sie wissen, haben einige meiner Beobachter und so genannten Freunde alles daran gesetzt, diesen Prozess des Aufräumens in die Länge zu ziehen.
Wir wissen beide genau, warum.
Deshalb habe ich auch sofort , vor geraumer Zeit, Ihrem Wunsch entsprochen und meine Biografie, wie alle Dokumente, meinem Anwalt und zwei weiteren Vertrauenspersonen übergeben.
So kann ich jetzt ganz entspannt Auszüge hier auf meiner Website präsentieren, und egal, was passieren mag, niemand kann die Veröffentlichung des Buches noch verhindern.
Auch alle anderen Geschichten, die ich vor längerer Zeit geschrieben habe und die nachweislich aus meiner Feder stammen, habe ich  ebenfalls in vertrauensvolle Hände gegeben, und als möglichen Beweis beglaubigen und verschließen lassen.

Ich danke Ihnen sehr, dass auch Sie an mich immer geglaubt und mich ermutigt haben, nicht aufzugeben,

Sie haben mich immer respektvoll behandelt, mit all meinen Fehlern, so wie ich bin.
Nur wenige Menschen, wie Sie, haben begriffen, sehr schnell sogar, wie wichtig es ist, dass man sich alle Seite einer Geschichte anhören muss, um ein Urteil fällen zu können. Wenn überhaupt sie dazu berechtigt sind.

 
 
Frohe Ostern und bis nächste Woche..

Leseprobe 2

„Wenn Menschen Richter und Gott spielen“

Was muss in  meiner Großmutter vorgegangen sein, als die Amerikaner aufgrund eines Besatzungswechsels im Juli 1945 Sachsen Anhalt verließen und sie mit ihren damals drei Kindern in der sowjetischen Besatzungszone bleiben musste. Andere flohen, weil manche Angst vor Repressalien durch die Russen hatten. Schließlich haben viele Menschen damals einfach weggeschaut oder sogar mitgemacht, wie sich herausstellte. Oma nicht. Sie brauchte also keine Angst vor Schikanen seitens der Russen zu haben, auch wenn Opa im Krieg gefallen war und sie Mutter eines vierten amerikanischen Besatzungskindes wurde. 

Die Hölle wurde ihr vor allem von jenen bereitet, die Hitler damals verehrten und später so taten, als wüssten sie nicht, was in Gardelegen oder Ausschwitz oder anderswo geschah.

Solche Leute zeigten mit dem Finger auf meine Großmutter und spielten Richter und Gott. Es hätte nicht widerwärtiger sein können.

Das tun insbesondere gern solche Leute, die von ihren eigenen Leichen im Keller ablenken wollen.  

Auch in meinem Leben haben solche Menschen Richter und Gott gespielt. Mein Glück ist, dass die meisten von ihnen noch am Leben sind , und ich habe einige Antworten und Fragen, die ihnen nicht gefallen werden. 

Wer mit dem Teufel tanzt, sollte vorsichtig sein, wenn das Lied wechselt, der Teufel macht keine Kompromisse und lässt auch niemanden freiwillig aus seinen Fängen…..

 

Leseprobe 3

„Das Dorf“

Mein letzter Besuch in meinem Heimatort liegt nun schon fast 17zen Jahre zurück. Es war einer dieser Tage, schwärzer als jede Nacht ohne Mond und Sterne, als wir am Morgen den Ort verließen, wo Stunden zuvor das Unbegreifliche Unerwartete geschah. Dabei hätte es doch gut ausgehen können, als meine Mutter mich zwang, meinem Halbbruder zu sagen, was sein Vater mir vor langer Zeit angetan hatte. Was der Grund dafür war, was danach alles passierte und definitiv niemals geschehen wäre, wäre das, was meine Mutter nun erwartete von zu hören, niemals passiert.
Und ein Dorf hat weggeschaut.
Manchmal ist mir so als wäre es gestern gewesen, als wir alle in der Küche standen und sie plötzlich darauf drang die Wahrheit ertragen zu können, in dem sie völlig ungebremst ihren in sich angestauten Hass, ihre Ohnmacht, ihre Wut, ihre Verletztheit in grausamen Wortsalben in unsere Richtung abfeuerte und plötzlich auch noch anfing um sich zu schlagen.
Mein Bruder tat es ihr damals nach, und beide verschwanden wortlos in ihren Stuben. Mit ihrem Wegtauchen aus der Realität blieb nur ein Zettel auf dem stand: „Umfahre deinen Heimatort, komme nie wieder, denn du erinnerst mich an mein Versagen.“

Der Zettel war von meiner Mutter, und ich brauchte Jahre um zu begreifen, was ich heute erst langsam zu begreifen verstehe. Auch ist es mir erst jetzt möglich gewesen alle Fakten zusammen zu tragen und endlich Licht in viele dunkle Ecken zu bringen.

Ein Dorf hat geschwiegen
Feige in sich gekehrt
Aber nach Außen
Im Kollektiv
Die Mäuler weit aufgerissen

Jetzt ist es an der Zeit
Aufzuklären

Warum sie dort wegschauten, wo sie hätten helfen müssen

 

Leseprobe 4

„Warum Vater zwei Frauen schwängerte, vielleicht sogar mehr, und eine dritte Frau und ihre 6 Enkel , die nicht alle zwingend miteinander verwandt waren, zusammenbrachte“

Verfügbar am 8. Mai 2021